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Mit WordPress eine eigene Website erstellen

Das Internet boomt nach wie vor. Praktisch jeder Haushalt in den Industriestaaten verfügt heute über einen eigenen Internetanschluss und dementsprechend groß ist das potenzielle Publikum. Kein Wunder, dass der eine oder andere da selbst gerne mitmischen und seine eigenen Inhalte der Öffentlichkeit präsentieren möchte. Besonders unter Privatnutzern haben sich daher Internetblogs durchgesetzt. Eines der bekannteste Programme zur Erstellung eines eigenen Weblog ist WordPress.

Was ist überhaupt ein Weblog?

Unter einem Weblog versteht man eine Internetseite, auf welcher der Inhaber ähnlich eines Tagebuches, in chronologischer Reihenfolge Einträge veröffentlichen kann. Tatsächlich werden Blogs heutzutage aber schon lange nicht mehr nur als Online-Tagebuch genutzt, sondern dienen vielen Privatpersonen, politischen Initiativen und teilweise auch Unternehmen eher als stetig aktualisiertes Informationsmittel über Aktualitäten, persönliche Ereignisse oder Produkte und Dienstleistungen. So gibt es vor allem im politischen Bereich mittlerweile eine Vielzahl wichtiger Blogs, die teils von einzelnen Personen, teils von mehreren Menschen gleichzeitig mit Inhalten versorgt werden. Im Laufe der Zeit haben politische Blogs durch die große Popularität und die inzwischen doch enorme Bedeutung des Internets als Informationsmedium und Meinungskatalysator eine entscheidende Rolle auch im realen politischen Betrieb bekommen. So existieren, vor allem in den USA, Blogs mit mehreren Hunderttausend Besuchern täglich, die allein von den Besucherzahlen her locker mit den Internetauftritten einiger populärer Zeitungen mithalten können und einen dementsprechend hohen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben.

Die populärste Blog-Software weltweit: WordPress

Um einen eigenen Blog zu starten benötigt man, sofern man nicht selbst über HTML-Kenntnisse verfügt, neben einem geeigneten Webspace auf einem Server und einem passenden Domainnamen, unter welchem der Blog später im Internet erreichbar sein soll, vor allem eine geeignete Blog-Software. Über solch eine Blog-Software kann sowohl die grafische Seite als auch die inhaltlich, das heißt textliche Seite, eines Blogs betreut werden. Genau dies bietet WordPress. Dabei handelt es sich bei der amerikanischen Software um die mit Abstand beliebteste Blog-Software, da sie, im Gegensatz zum großen Konkurrenten Blogger unabhängig von großen Software-Unternehmen ist. So ist Blogger zwar auch eine ausgezeichnete Software, jedoch ist sie im Besitz von Google und benötigt für die Nutzung eine Registrierung im entsprechenden Google-Dienst.

Was WordPress kann

WordPress richtet sich vor allem an Nutzer, die nicht das nötige Wissen haben, um selbst eine Internetseite zu programmieren und auf einen Webspace hochzuladen. So ist die Bedienung komplett intuitiv und wer mit einer Kaffeemaschine umgehen kann, der wird sicher auch einen Blog mithilfe von WordPress erstellen können. Der erste Schritt dabei ist, sich mit einem eigenen Namen bei WordPress zu registrieren. Anschließend wird der Nutzer gefragt, welchen Titel er dem Blog geben möchte. Der Titel des Blogs ist, sofern man WordPress nicht eigenständig unter einer eigens angemieteten Domain installiert, auch Bestandteil des Domainnamens und damit der Adresse, unter welcher der Blog später im Netz erreichbar sein wird. In diesem Falle handelt es sich jedoch nur um eine Subdomain. Wer also eine wirklich eigenständige Domain haben möchte, muss zunächst Webspace mieten und die Software anschließend auf dem Server installieren. Für Nicht-Informatiker übernimmt dies in aller Regel auf Wunsch der entsprechende Hoster. Nach der erfolgreichen Installation kann über eine intuitive Maske nun jederzeit ein neuer Eintrag veröffentlicht oder das Aussehen der Seite je nach Belieben geändert werden.
Foto: Andrzej (Fotolia.com)

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